Stanzbiopsie der Brust

Wie geht es weiter, wenn Sie einen Knoten in der Brust getastet haben?

Was sind die nächsten Schritte, wenn bei einer Früherkennungsuntersuchung etwas Auffälliges gefunden wurde?

Die meisten Frauen, bei denen der Verdacht auf Brustkrebs besteht, möchten möglichst schnell mehr über ihre Situation erfahren. Wichtig ist die Röntgenuntersuchung der Brust, die Mammographie. Allein anhand von Bildern lässt sich jedoch nicht sicher beurteilen, ob tatsächlich Brustkrebs vorliegt oder nicht.

Ist eine verdächtige Veränderung gut- oder bösartig?

Zwar bietet die Mammographie oft schon deutliche Hinweise. Trotzdem bleibt eine Restunsicherheit: Frauen mit auffälligen Befunden (BIRADS IV und V) wird daher zur Untersuchung kleiner Gewebeproben nach einer Biopsie geraten.  


Eine Biopsie kann ambulant und bei örtlicher Betäubung bei uns in der Praxis durchgeführt werden.

Ein Krankenhausaufenthalt ist für die allermeisten Frauen nicht notwendig. Der kleine Eingriff geht relativ schnell.

Bei der sogenannten Stanzbiopsie wird eine Gewebeprobe mit einer Hohlnadel entnommen, die durch eine etwas größere Führungskanüle sicher an die richtige Stelle in der Brust gelangt.

Angst vor größeren Schmerzen muss man bei der Stanzbiopsie nicht haben, da die Haut und das darunter liegende Gewebe zuvor mit einem lokal wirkenden Anästhetikum betäubt wird.

Die mikroskopische Untersuchung durch einen Facharzt für Pathologie gibt dann Aufschluss, ob es sich um einen bösartigen oder gutartigen Tumor handelt.

Weitergehende Informationen lesen Sie im Patientenratgeber der Arbeitsgemeinschaft Gyn. Onkologie 


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